Friday, 27. january 2012 5 27 /01 /Jan. /2012 19:37

 

Bis Jahresende nur gearbeitet und gearbeitet, danach die Zeit (so weit es ging) gebraucht, um mich von den Weihnachtsanstrengungen zu erholen. Jetzt - erst jetzt - finde ich Kraft und Muße, um zurückzublicken. Das Erste, was mir einfällt ist das, was mich geärgert hat. Weil es mich noch ärgert.

Die wiederkehrenden "Skandale" in der Lebensmittelbranche fallen mir als größtes Ärgernis gleich ein. Und nicht wegen der Sache an sich. Denn man weißt, wie eine auf die schnelle Profitmaximierung zielende Lebensmittelindustrie arbeitet. Ärgerlich ist, dass die ungesunden Regeln eines ungesunden Systems uns als Entdeckungen und - eben - Skandale verkauft werden. Will man uns vielleicht einreden, dass Chemie und z.B. Antibiotika Ausnahmen darstellen und es sehr leicht sei, deren Einsatz unter Kontrolle zu halten (von Verbieten will ich gar nicht reden!), ohne das ganze System neu denken zu müssen? 

So wird sich die Mehrheit der Deutschen für ein Paar Wochen vor den z.B. neulich "entdeckten" Antibiotika-Hähnchen hüten, die Verbraucherministerin (!) ihre Versprechen in alle Windrichtungen zerstreuen, Presse und Fernsehen ihre aufsehen- und aufmerksamkeitserregende Nachricht gefunden haben und 100mal täglich nach unabdingbaren unverschiebbaren Maßnahmen laut rufen. Bis alle zu den alten Gewohnheiten zurückkehren. In vollen Vertrauen und Zuversicht.

Und ich? Ich werde wie zuvor vor dem Regal stehen: Eier aus Käfighaltung, nein klar Käfighaltung nicht... Eier aus Bodenhaltung... Bodenhaltung? Wäre fast... wenn ich mir nicht die schrecklichen Bilder durch den Kopf gehen lassen würde... Freilandhaltung... gibt Hoffnung, Eier aus Freilandhaltung, schon des Wortes wegen: Frei. Aber Freilandhaltungseier sind nicht immer da, manchmal ist das Regal leer. Und dann? Verzicht?... Tja, so sind freie Hennen: langsamer, sie lassen sich nicht so einfach unter (Eierleistungs)Druck setzen!


von Loretta Petti
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Sunday, 22. january 2012 7 22 /01 /Jan. /2012 19:37

 

Seit Monaten… nein, sogar seit Jahren erzähle ich allen von meinem Wunsch, in der Kulturgarage hinter dem Alimentari (in der Römerstraße 8) Jazz zu veranstalten.

Nun ist es soweit, es kommt endlich zum "JAZZ UND SCHMAZZ":

Am Do.2.Februar 12 und dann immer am ersten Donnerstag im Monat sorgt MARKUS BODENSEH für‘s Jazzen und Loretta für‘s Schmatzen.

Einlass ist ab 19,00 Uhr, schmatzen kann man ab 19,30 und in der Pause zwischen den zwei sets. 

Ab 21, Uhr spielt Bodenseh, bekannt in der stuttgarter Jazzszene (Bix, Wagenhallen…) auf (dem Kontrabass) mit Friend(s).

Eintritt: 10 € (Essen und Getränke extra).
Reservierung wäre schön, so dass ich die Pasta und den Rest planen kann: Fon 0711 6494804 oder lorettapetti@aol.com.

A presto beim JAZZEN UND SCHMATZEN in der Römerstraße 8!

von Loretta Petti
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Wednesday, 14. december 2011 3 14 /12 /Dez. /2011 23:38

 

Ja , wir (einige bzw. ein Paar Leute... d.h. Robert Atzlinger und ich) haben uns entschieden, am Heiligabend etwas anzubieten. Nein nein, nix für einsame Seelen, die an dem Abend nicht wissen wohin mit sich selbst, sondern etwas für alle, für singles, für Familien, für Männer, Frauen und Kinder die doch "familiär" feiern wollen, nur nicht zu Hause.

Wir (einige bzw. ein Paar Leute... d.h. Robert Atzlinger und ich) laden alle ein zum

SCHÜTTELWEIHNACHT

MUSIKALISCH GEFÜLLTE WEIHNACHTSMINIATUREN AUS DEM SCHENGENRAUM - ZUM AUFSCHÜTTELN.

PLUS TOMBOLA DI NATALE AUS DEM TIEFSTEN ITALIEN - MIT ZAHLEN FRISCH VOM BAUM GERÜTTELT.

Robert Atzlinger erzählt mit musikalischer Umrahmung ein Dutzend "Weihnachtsanläufe". Und danach werden wir in die Geheimnisse der appeninischen Weihnachtstombola eingeführt. Dazwischen und über alles segnet uns Loretta (...das hat Robert geschrieben, es sei einfach so weiter gegeben) mit Küchengerüchen und Topfgeschepper und den unvermeidlich unvergleichlichen (wieder der Atzlinger!) Folgen davon... Also... man kann essen. Eine Kleinigkeit, eine Großigkeit oder sogar ein ganzes Menu.

Eintritt 10 Euro (ohne Getränke und Essen). Beginn 19,30.

Anmeldung muss unbedingt sein  (bis 22.12.) unter Fon 0711 6494804 oder email lorettapetti@aol.com

 

von Loretta Petti
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Wednesday, 14. december 2011 3 14 /12 /Dez. /2011 23:38

 

Ja , wir (einige bzw. ein Paar Leute... d.h. Robert Atzlinger und ich) haben uns entschieden, am Heiligabend etwas anzubieten. Nein nein, nix für einsame Seelen, die an dem Abend nicht wissen wohin mit sich, sondern etwas für alle, für singles, für Familien, für Männer, Frauen und Kinder die doch "familiär" feiern wollen, nur nicht zu Hause.

Wir (einige bzw. ein Paar Leute... d.h. Robert Atzlinger und ich) laden alle ein zum

SCHÜTTELWEIHNACHT

MUSIKALISCH GEFÜLLTE WEIHNACHTSMINIATUREN AUS DEM SCHENGENRAUM - ZUM AUFSCHÜTTELN.

PLUS TOMBOLA DI NATALE AUS DEM TIEFSTEN ITALIEN - MIT ZAHLEN FRISCH VOM BAUM GERÜTTELT.

Robert Atzlinger erzählt mit musikalischer Umrahmung ein Dutzend "Weihnachtsanläufe". Und danach werden wir in die Geheimnisse der appeninischen Weihnachtstombola eingeführt. Dazwischen und über alles segnet uns Loretta (...das hat Robert geschrieben, es sei einfach so weiter gegeben) mit Küchengerüchen und Topfgeschepper und den unvermeidlich unvergleichlichen (wieder der Atzlinger!) Folgen davon... Also... man kann essen. Eine Kleinigkeit, eine Großigkeit oder sogar ein ganzes Menu.

Eintritt 10 Euro (ohne Getränke und Essen). Beginn 19,30.

Anmeldung muss unbedingt sein  (bis 22.12.) unter Fon 0711 6494804 oder email lorettapetti@aol.com

 

von Loretta Petti
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Wednesday, 23. november 2011 3 23 /11 /Nov. /2011 11:51

JA!

 

War vor einigen Tagen (etwa zum 3. Mal in meinem Leben, ich gehe sehr selten dahin, denn der Bau und die Höfe der LB erinnern mich so sehr an die schlechte italienische faschistische Architektur, dass es mir übel wird) in der Gegend hinter dem Bahnhof, Mailänder Platz oder so… Auf der Suche nach einem Parkplatz. Von der Ferne sehe ich die Baustelle der sogenannten Pariser Höfe (was für ein Name! Sehnsüchte erweckt er!): Da entstehen Geschäfte, Wohnungen und Parkhaus, der weniger umstrittene Teil von Stuttgart 21.

Von der Ferne gesehen Glas und Beton, langweilige Baukästen, wie immer und überall in Stuttgart, das hohe Lied der Anonymität und Entfremdung. Wer soll da wohnen? Fragt man sich. Wo bleibt die zukunftsweisende, aufregende, nachhaltige Modellbauweise, die die Stadt uns mit S21 verspricht? Daran kann man es schon sehen, was auf uns wartet. Die Pariser Höfe sollte man sich anschauen! Weil  man hier konkret feststellen kann, was aus den durch Untergrundbahnhof freiwerdenden Flächen werden soll.

Das allein ist schon Grund genug  um JA ZUM AUSSTIEG zu sagen.

  

von Loretta Petti
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