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25. Januar 2016 1 25 /01 /Januar /2016 11:31

 

   

    Von der Ebene aus suchten sich die   
    Vermesser markante Punkte im Bergland,
    an denen sie Triangulationspunkte einrichten
    konnten, von denen aus sich wiederum
    weitere Markierungen in der Landschaft
    darunter anvisieren ließen. Während der
    Dauer ihrer Arbeiten von Bergeshöhen aus
   
konnten sie überdies die Sterne beobachten und
    waren somit in der Lage, durch die zeitliche
    Einordnung astronomischer Phänomene,
    die geografische Länge und Breite ihres
   Triangulationspunktes und ihre Position in
Bezug auf andere Orte anzugeben. Auf unserem Bild nimmt einer der Vermesser die Zeit von einer Pendeluhr in einem Bildstock, während sein Kollege ein Kloster in der Ebene anvisiert. Der Dritte im Bunde steht auf einem Berg auf der anderen Seite des Tals und peilt dasselbe Kloster an, um die beiden Messstationen miteinander zu verknüpfen. César-Francois Cassini de Thury (1744) –
aus Paul Murdin, Die Kartenmacher.

Beim ersten Architekturmenu dieses Jahres am nächsten Dienstag (26.01.) geht es um das Messen.
Zu Lorettas feinem Essen gibt es  informative und literarische Texte rund um den Trigonometrischen Punkt (–u.a. aus Hanns-Josef Ortheils Roman „Abschied von den Kriegsteilnehmern“) gelesen von Robert - und mit aktuellem Wissen ergänzt  von der Vermessungsingenieurin Birgit Karger, die an diesem Abend unser Gast sein wird.

 

Ansonsten alles wie immer:

ALIMENTARI DA LORETTA

Römerstraße 8 / 70178 Stuttgart

Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 6,50 € / Anmeldung erforderlich:

0711-6019075 (AB) oder unter:

christine.ernst@ernst-plan.de

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Published by Loretta Petti
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