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4. Januar 2016 1 04 /01 /Januar /2016 15:37
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Published by Loretta Petti
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3. Dezember 2015 4 03 /12 /Dezember /2015 07:37
Schneckentempo

Unser kleinmütiger Oberbürgermeister wird in die Geschichte eingehen als der OB vom Tempo 40.  Während der Verkehr mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 10 Km/h voran kriecht und ich viel zu oft mittendrin ausweglos in einem Meer von Autos stecke, verheißt das Think Tank im Rathaus uns Volk die Heilung alles Übels durch die Einführung von Tempo 40: Feinstaub, CO2, Lärm und unnötige Verschwendung von Lebenszeit, alles weg, weg, es war ein Mal, Basta und Schluss damit.
An das Foto von Fritz Kuhn vor einem 40er-Verkehrsschild erinnern wir uns noch: Hier bemüht sich ein OB um sein (historisches) Werk, so war es! Eines der Plakate seiner Wahlkampagne damals haben wir auch nicht vergessen: Feinstaub weg vom Verkehr, versprach uns sein lächelndes Konterfei. Tagtäglich bin ich am Plakat vorbei gefahren und immer habe ich mich fragen müssen, wie er den Feinstaub aus dem Verkehr weg haben wird, ohne den Verkehr aus den Straßen weg zu kriegen.

Angesichts der Stuttgarter Verhältnisse entspricht heutzutage Tempo 40 - so spontan gefühlt - der Lichtgeschwindigkeit.  Das hat er erreicht, unser OB: Uns träumen zu lassen!

Während der Kuhn in dieser unseren leistungsstarken modernen Stadt der grünen Mobilität auch seine eigene Träumereien pflegt und sich mit der Idee von der Stadt am Fluss dilettiert, verreckt die City zwischen Baugruben, Staub- und Lärmschutzwällen. Uns Volk der Muss-Autofahrer lässt er links sitzen mit der Utopie (nennen wir es so) eines umfassenden Verkehrsleitsystems, der auf unerwartete oder saisonale Verkehrsbehinderungen mehr als mit einem Schilderwald reagiert, (Ampel)Takten der jeweiligen Baugrube umgehend anpasst, grüne Wellen zustande bringt.

Wobei einige simplere Verwaltungsmaßnahmen Abhilfe schaffen könnten, denke ich oft, wenn ich gefangen in meinem Blechkasten sitze. Zum Beispiel:

- Milaneo, große Filialisten, Lidl, Aldi, DM, H&M, Weihnachtsmarkt, Weindorf usw. könnte man ihre Kaufschlachten, Shoppenfeten und lange Einkaufsnächte (eine der unnötigsten und schädlichsten Veranstaltungen, die man problemlos ins Absurdistan verbannen könnte) weiter feiern lassen, sie aber verpflichten,  Shuttlebusse  zur Verfügung zu stellen, um die shoppenden und feiernden Massen samt Einkaufstaschen von und zu ihren außerhalb der Stadt  abgestellten Gefährten zu befördern.

- Viel mehr park&ride-Möglichkeiten sollte man anbieten,

- City Maut mindestens an gewissen Tagen in der Woche könnte man einführen (wirksamer als die gehypte hohe Parkgebühr, die die großen teuren Spritverbraucher nicht davon abhält, in die Stadt zu fahren, denn wer sich ein teures Auto leisten kann, schreckt auch vor keiner teuren Parkgebühr zurück).

- Öffentliche Verkehrsmitteln (ÖPNV) sollten viel günstiger bis gratis werden. Und das – aufgepasst - nicht in den ruhigeren Tageszeiten, nicht nur für Beamteter oder Rentner, sondern für alle in der Zeit des Berufsverkehrs, wann man am meisten Menschen zum Umsteigen bringen kann. Eine teure Angelegenheit, stimmt, aber solange die ÖPNV nach dem Prinzip der Profitmaximierung funktionieren, kann man auch das Verkehrsproblem nicht lösen

- Hier und dort könnte man schon anfangen, Verschwendungen zu vermeiden und das Ersparte in das Projekt „ÖPNV umsonst“  zu investieren. Ganz spontan würde ich vorschlagen: den Zuschuss der Stadt für die City Managerin abschaffen (die Großgeschäfte der City sollen sich ihre Managers selber zahlen!), die Ausgaben für viele unnötige Werbekampagnen sowie  für viele so schön leuchtende und überflüssige Schilder und Verkehrsleitsysteme dahin fließen lassen. Aus der City Maut und den Parkgebühren könnte man auch etwas abzweigen, oder?

- Last but not least (wir kommen hiermit zur Last der geleasten bzw. Erlesenen) den besserwissenden und besserkönnenden Stadtpolitikern und -verwaltern, jenen Vorbildern, die: „Ach ja, die Staus… selber schuld! Ich fahre Zweirad zur Arbeit“ sollte man ein 2wöchigen Praktikum  in einem Kleinbetrieb, der sich in der Stadt zwangsweise zwecks Transports auf Vierrädern bewegen muss, nahe legen.  Das würde vielleicht einige Birnen zum Glühen bringen und endgültig klar machen, dass eine Verlangsamung den Verkehr nicht verringert, langsamere Ampeltakte und Verbote wie Schikanen und Bestrafungen vorkommen und die Leute nicht davon abbringen, Auto zu fahren, sondern sie (uns) nur wütender machen. Und dass viele fahren müssen, weil sie transportieren müssen.
Als Mantra empfehle ich den Praktikanten, vor dem Einsteigen in den Transporter die Parole panta rei / alles fließt zehnmal zu wiederholen. Das wird helfen! Nicht minder als die allgemeine Einführung von Tempo 40.

 

 

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2. Dezember 2015 3 02 /12 /Dezember /2015 18:10
 
Der DuMont Reiseabenteuer-Autor Dennis Freischlad geht zusammen mit Schauspieler Daniel Sellier auf Lesereise: Für Freischlads neues Buch Hymnus - Die Suche nach Amerikasteht eine zweiwöchige Lesetour durch Deutschland auf dem Programm.
Am Samstag, 05. Dezember 2015, 19 Uhr
ist das Duo zu Gast im  
Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

 
Mutterland der Freiheit? Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten? Oder Weltmacht und Bösewicht? Provinziell und puritanisch? Auf seiner mehrmonatigen Reise durch die USA, von Küste zu Küste, möchte Dennis Freischlad herausfinden, was dieses Land im Innersten zusammenhält und was es mit uns zu tun hat. Als philosophierender Weltbürger fährt er von New York nach Kalifornien – in einem 25 Jahre alten Van, “Mr. Jefferson”, der ihn trotz guten Zuredens immer wieder mal im Stich lässt und für manche Unwägbarkeit sorgt. In New York, Nashville, der Mississippi-Region und Texas findet der Autor an den Stätten großer Musikgeschichte die eigentlichen Spuren der sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche und zugleich die Essenz des American way of life.
 
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17. November 2015 2 17 /11 /November /2015 21:54

Morgen, Mittwoch 18.11.15 ist Premiere in der Römerstraße 8.

Robert Atzlinger (wunderbarer Schauspieler, Protagonist unserer Lesungen et cetera et cetera) und Sven Goetz (alte Bekanntschaft, geschätzter Gitarrist, zum ersten Mal als Musiker in der Kulturgarage) sind startbereit:

FLIEGEN heißt ihr Programm. Es verspricht:

Ein Abend in der Atmosphäre.

Ein Verliebter beim unfreiwilligen Milleniums-Hopping in der Concorde, ein 70jähriger Premierminister mit Flugangst der für den Frieden in eine Maschine steigt, ein Kfz-Mechaniker der ein Flugzeug bastelt um der Diktatur zu entkommen, eine Flugkapitänin, die man nötigt, sich vor den Passagieren zu verstecken, ein Teenager der mit dem Manifest einer gerechteren Welt Kurs auf Moskau nimmt…

Ein Dutzend legendäre Flüge und ihre schillernde Piloten bzw. Fluggäste spüren dem Menschheitstraum vom Fliegen nach.

Zwei Gitarren, zwei Stimmen und Atmosphären von Jimi Hendrix bis Paul Hindemith, von Joni Mitchell bis Wolf Biermann…

… von und mit Sven Goetz und Robert Atzlinger

 

Ich, Loretta, bin neugierig (curiosa) gespannt (?? Italienisch?? Help!), begeistert (entusiasta…?? Help!)... und jetzt gehe ich in die Küche und denke mir auch was aus!!

Bis morgen nachmittag kann man sich noch anmelden unter 0711 6494804.

 

 

 

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9. November 2015 1 09 /11 /November /2015 12:30

RINGEL - JAZZ
mit Barbara Bernt und Jochen Schott

Die Situation - Künstler unterwegs, eine auch uns nicht unvertraute Situation. Künstlerleben - der Spagat zwischen Rampenlicht und Backstage, zwischen Lebenslust und Verzicht, zwischen erfüllenden Genüssen und verzehrender Sehnsucht, zwischen Hotel und Bahnhof. Die Vielfalt von Ringelnatz’ Werk spiegelt genau diese Gegensätze wieder. Hans Bötticher – alias Joachim Ringelnatz kannte die Welt, er schaute genau hin, auf die Welt und in sich hinein, auf kleinste und größere Begebenheiten. Seine Beobachtungen lassen Empathie, Intelligenz, Humor – oft schwarzen – aber doch immer wieder Optimismus erkennen.

Die Texte - Ringelnatz, hauptsächlich aus seinem 1927 erschienenen Buch «Reisebriefe eines Artisten».

Rezitation: Barbara Bernt
Musik: Jochen Schot
t

Einlass: 19 Uhr, Essen ab 19Uhr30, Programmbeginn 21 Uhr.
Anmeldung unter lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

 

 

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2. November 2015 1 02 /11 /November /2015 15:18

 

Do. 5.11.15

jazzenuschmatzenthumbnail2

JAZZEN UND SCHMAzZen

Martin Wiedmann – Gitarre
Markus Bodenseh - Kontrabass
Roland Weber - Vibraphon

 

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr, Programm 21.00Uhr

Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder
0711 6494804 (AB
)

 

 

 

 

 

 

 

Do.12.11.15

RINGEL - JAZZ
mit Barbara Bernt und Jochen Schott

Die Situation - Künstler unterwegs, eine auch uns
nicht unvertraute Situation. Künstlerleben - der Spagat
zwischen Rampenlicht und Backstage, zwischen
Lebenslust und Verzicht, zwischen erfüllenden
Genüssen und verzehrender Sehnsucht, zwischen
Hotel und Bahnhof. Die Vielfalt von Ringelnatz’
Werk spiegelt genau diese Gegensätze wieder.
Hans Bötticher – alias Joachim Ringelnatz kannte
die Welt, er schaute genau hin, auf die Welt und
in sich hinein, auf kleinste und größere
Begebenheiten. Seine Beobachtungen lassen
Empathie, Intelligenz, Humor – oft
schwarzen – aber doch immer wieder Optimismus
erkennen.

Die Texte - Ringelnatz, hauptsächlich aus seinem 1927 erschienenen Buch «Reisebriefe eines Artisten».

 

Rezitation: Barbara Bernt
Musik: Jochen Schott

Einlass: 19 Uhr, Essen ab 19Uhr30, Programmbeginn 21 Uhr.
Anmeldung unter lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

 

 

 

 

Mo. 16.11.15

LAUSCHEN UND LÖFFELN
Lesung von Die Erkenntnis des Schmerzes / La cognizione del dolore von Carlo Emilio Gadda.

Robert Atzlinger, Dorothea Baltzer sind (abwechselnd) fürs Deutsch, Francesco Bombardi fürs Italienisch zuständig.

Beginn: 19.30 Uhr mit den Vorspeisen, Warmes wird in der Pause serviert, Nachtisch und Espresso nach dem zweiten Teil. Eintritt € 6,50 (Essen und Getränke extra).
Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder unter 0711 6494804 (AB).

 

 

 

 

Mi.18.11.15


FLIEGEN

Das neue Programm von

Robert Atzlinger

und

Sven Götz (Gitarre)

Einlass: 19 Uhr, Essen ab 19Uhr30, Programmbeginn 21 Uhr.
Anmeldung unter lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

 

 

 

 

 

Do. 19.11.15

SCHNAUZE VORNEWEG UND DAS HERZ AM RECHTEN FLECK

Ein Chansonprogramm von Barbara StollDonnerstag 30.04. im Alimentari Da Loretta

Berliner Schnauze und Wiener Schmäh
köstlich liiert, scharfzüngig, schnoddrig
und unverfroren.
Lieder aus den zwanziger Jahren
von Claire Waldoff aus dem Milijöh
zeigen eine herzerfrischende Sicht
auf die Dinge des Lebens genauso
wie die Wiener Couplets der patenten
Person, die weder den ledigen Novotny
leiden noch eine Torte backen kann,
sich aber unbedingt einen neuen
Vorderzahn wünscht… Lieder von
Hugo Wiener gewürzt u.a. mit dem
gewaltigen H.Qualtinger:
Ein gelungener rundumschlag in
die Niederungen der Bagage

 

gesungen von Barbara Stoll und

am Klavier begleitet von Frieder Egri

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr

Programm 21.00Uhr

Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

 

 

 

 

Di. 24.11.15

ArchitekturmenuProgramm Oktober 2015

 

Gelesene Architektur
an erlesenen Speisen
zusammengestellt,
zubereitet
und serviert
von
Christine Ernst,
Loretta Pet
ti,
Robert Atzlinger

 

VERBORGEN
Umberto Eco, Der Name der Rose u.a
.

 

Einlass 19.00 Uhr,
Beginn 19.30 Uhr
Eintritt 6 € (Essen & Getränke extra)

Anmeldung: christine.ernst@ernst-plan.de
oder 0711 6019075

 

 

 

 

 

Mi. 26.11.15

HUNDERTPROZENTIG CLARA….

… mit n`er Menge am Hals!

Kinder, Küche, Klavier und Kerle,Im März im Alimentari da Loretta volles/tolles Programm
eine Zerreißprobe!
"Wenn wir uns nur erst haben! Eine
glückliche Frau in deinem Haus sollst
Du werden", verspricht Robert Schumann
seiner geliebten Clara. Er meinte natürlich

Hausfrau.
Und später der schwärmerische Brahms:
„Meine geliebte Clara, ich möchte, ich
könnte Dir so zärtlich schreiben, wie
ich Dich liebe, und so viel Liebes und
Gutes tun, wie ich Dir’s wünsche.
Du bist mir so unendlich lieb, dass ich es
gar nicht sagen kann. In einem fort möchte ich Dich Liebling und alles mögliche nennen, ohne satt zu werden, Dir zu schmeicheln. […] Deine Briefe sind mir wie K
üsse.“

Clara Schumanns Briefwechsel, Tagebücher, ihre Gedichte
rezitiert von Barbara Stoll, (SWR und Arte)

J.Brahms Streichquartett a-moll
Lied von Clara Schumann
R. Schumann Streichquartett a-mo
ll
gespielt vom Ludwigsburger Streichquartett: Julia Glocke, Gotelind Himmler, Violinen - Astrid Menzer, Viola - Susanne Reikow, Violoncello (www.ludwigsburger-streichquartett.de)

 

Einlass 18.45 Uhr, Essen ab 19.00 Uhr, Programm 20.00 Uhr (bitte merken: Es fängt früher
als üblich an!) - Eintritt € 12 - Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder unter 0711 6494804 (AB)

 

 

 

 


Sa. 28.11.15

CENA UND WEIHNACHTSFEST

Typische sizilianische Marionette
Ein Abend

der

Dante Alighieri Gesellschaft

mit

Musik aus Sizilien

Rosalia LoCoco (Mezzosoprano)

und Fabio Ciulla (Klavier):

Sizilianische (Weihnachts-)Lieder

 

Einlass: 19 Uhr, Essen ab 19Uhr30,

Programmbeginn 21 Uhr.

Anmeldung (erforderlich) unter

cenamensile@dante-stuttgart.de oder bei Mario Schneider 0157 72725768

 

 

 

 

UNSERE LETZTE VERANSTALTUNG 2015

 

Do. 3.12.15

jazzenuschmatzenthumbnail2

JAZZEN UND SCHMAzZen

Martin Wiedmann – Gitarre
Markus Bodenseh - Kontrabass
Roland Weber - Vibraphon

 

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr, Programm 21.00Uhr

Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder
0711 6494804 (AB
)

 

 

 

 

 

...UND DANN KOMMT WEIHNACHTEN!

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19. Oktober 2015 1 19 /10 /Oktober /2015 15:58

Heute Abend schon (bis auf Dezember immer am 3. Montag des Monats)

LAUSCHEN UND LÖFFELN
Lesung von Die Erkenntnis des Schmerzes / La cognizione del dolore von Carlo Emilio Gadda.

Robert Atzlinger, Dorothea Baltzer sind (abwechselnd) fürs Deutsch, Francesco Bombardi fürs Italienisch zuständig.

Beginn: 19.30 Uhr mit den Vorspeisen, Warmes wird in der Pause serviert, Nachtisch und Espresso nach dem zweiten Teil. Eintritt € 6,50 (Essen und Getränke extra).
Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder unter 0711 6494804 (AB).

 

 

Mi.21.10.15

HUNDERTPROZENTIG CLARA….

Im März im Alimentari da Loretta volles/tolles Programm

… mit n`er Menge am Hals!

Kinder, Küche, Klavier und Kerle, eine Zerreißprobe!
"Wenn wir uns nur erst haben! Eine glückliche Frau in deinem Haus sollst Du werden", verspricht Robert Schumann seiner geliebten Clara. Er meinte natürlich Hausfrau.
Und später der schwärmerische Brahms: „Meine geliebte Clara, ich möchte, ich könnte Dir so zärtlich schreiben, wie ich Dich liebe, und so viel Liebes und Gutes tun, wie ich Dir’s wünsche. Du bist mir so unendlich lieb, dass ich es gar nicht sagen kann. In einem fort möchte ich Dich Liebling und alles mögliche nennen, ohne satt zu werden, Dir zu schmeicheln. […] Deine Briefe sind mir wie Küsse.“

Clara Schumanns Briefwechsel, Tagebücher, ihre Gedichte
rezitiert von Barbara Stoll, (SWR und Arte)
J.Brahms Streichquartett a-moll
Lied von Clara Schumann
R. Schumann Streichquartett a-moll
gespielt vom Ludwigsburger Streichquartett: Julia Glocke, Gotelind Himmler, Violinen - Astrid Menzer, Viola - Susanne Reikow, Violoncello (www.ludwigsburger-streichquartett.de)

Einlass 18.45 Uhr, Essen ab 19.00 Uhr, Programm 20.00 Uhr (bitte merken: Es fängt früher
als üblich an!
)
Eintritt € 12
Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder unter 0711 6494804 (AB)

Weiterer Termin: 26.11.15

 

 

Do.22.10.15

Donnerstag 30.04. im Alimentari Da Loretta

Ein Chansonprogramm von Barbara Stoll

Berliner Schnauze und Wiener Schmäh köstlich liiert, scharfzüngig, schnoddrig und unverfroren.
Lieder aus den zwanziger Jahren von Claire Waldoff aus dem Milijöh zeigen eine herzerfrischende Sicht auf die Dinge des Lebens genauso wie die Wiener Couplets der patenten Person, die weder den ledigen Novotny leiden noch eine Torte backen kann, sich aber unbedingt einen neuen Vorderzahn wünscht… Lieder von Hugo Wiener gewürzt u.a. mit dem gewaltigen H.Qualtinger: Ein gelungener rundumschlag in die Niederungen der Bagage

gesungen von Barbara Stoll und am Klavier begleitet von Frieder Egri

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr, Programm 21.00Uhr

Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

WeitererTermin: 19.11.15

 

 

Sa.24.10.15

TAIGA TIGERS

Programm September 2015

Himmel unter uns

Musik vom Balkan, Europa und Übersee mit Nataša Rikanović (Gesang) und Petra Hilser (Akkordeon)

Mit Liedern voller Sehnsucht und Leidenschaft, traditionell und feurig, entführen Nataša Rikanović und Petra Hilser in die weite Welt der Musik. Die beiden Musikerinnen haben sich den Liedern der Roma verschrieben, den Rhythmen des Tangos, dem Kehlgesang der Osteuropäer, den beschwingten Melodien des Mittelmeers, den nordischen Tönen der Taiga und Skandinaviens - all denen, die das Herz begehrt.

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr, Programm 21.00Uhr
Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

 

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19. Oktober 2015 1 19 /10 /Oktober /2015 15:32

Es gibt jetzt zu kaufen einen Kit, um den Gluteninhalt in Speisen zu testen. Man stelle sich vor: Eine/r sitzt im Restaurant, zieht Fläschchen und Röhrchen heraus, ein paar Tropfen von den Speisen ins erste Fläschchen, kräftig schütteln, dann ins Fläschchen Nr. 2, wieder vigorös schütteln und zack! nach zehn Minuten hat man rosa (oder blau) auf Weiß die Antwort: Gluten - Allergen Nr. 1 und Verursacher des größten modernen Unbehagens - ja oder nein. Thema Gesundheit erledigt, man darf unbekümmert zur Genussphase des Lebens abschwenken.

Schnell hat sich die Idee verbreitet, Gluten gefährde ganz allgemein die Gesundheit. So schnell,  dass es den Anschein einer verdeckten Kampagne hat. „Glutenfrei" prangt gut sichtbar auf den verschiedensten Verpackungen: Luftgetrockneter Schinken ist glutenfrei sowie Maismehl, wobei Lebensmittelhersteller und Gastronomen verpflichtet sind, auf Gluteninhalt und nicht auf Glutenfreiheit hinzuweisen (viel gefährlichere Stoffe dürfen unverändert in kaum lesbarer winziger Schrift angegeben werden).

Großangelegte Propaganda gegen Gluten: Weltweit feiert man die Gluten Free Days, Tagungen und sonstige Events beschäftigen sich  mit dem Thema.

Warum das Riesenaufgebot? Warum diese Verteufelung des Glutens?

Denkt man (angst)frei nach und das alles kommt so logisch vor wie Aristoteles Syllogismus: Gluten macht krank, Gluten ist aber Bestandteil von Weizen und demnach von Brot und Pasta, deswegen machen Pasta und Brot auch krank. Nun, (fast) die ganze Welt ernährt sich von Brot und Pasta, (fast) die ganze Welt müsste also glutenfreie Pasta und Brot bekommen, wenn (fast) die ganze Welt nicht krank werden will. Was für ein Riesenmarkt eröffnet sich den Produzenten „anderer“ Weizensorten! Man muss nur vorher die Verbraucher massenweise glutenfrei manipuliert haben. Getreidesorten können schnell glutenfrei modifiziert, patentiert und großflächig produziert werden… Oder sind sie schon da?

Wer herrscht aber den Weltmarkt in dieser Branche? Wer besitzt das Knowhow um Agrarprodukte gentechnologisch zu modifizieren?  Wer strebt das Weltmonopol auf Saat an? Denkt man nicht gleich an Monsanto & Co.?

Kern des Problems ist also nicht Gluten im Getreide, sondern kein Gluten im Getreide: Letzteres könnte für uns und die Welt in mehreren Hinsichten ziemlich schädlich sein. 

Die Verteufelung des Glutens hat in Wirklichkeit mehr mit Macht und Geld und viel weniger mit unserer Gesundheit zu tun: Man erschafft künstlich einen Markt für neue Produkte, in dem man danke den verschiedensten Marketingstrategien den Bedarf danach erzeugt. Das Produkt unserer Sehnsüchte  steht dann parat im Supermarkt. In Sache Gluten wird (bzw. ist schon geworden) so aus Nischenprodukten und aus einer Allergie, die nur eine kleine Gruppe betrifft, eine Lawine: Alle wollen sich glutenfrei gesund ernähren.

Moden gehen vorbei, alte werden von neuen ersetzt. Was kommt als nächste Verteufelung auf uns zu? Kohlenhydrate allgemein vielleicht? Oder Mais-, Kartoffel- und Reisstärke?  Reis ist ja Grundnahrungsmittel für die andere Hälfte der Menschheit.
Früher sind Moden einfach vorbei gegangen, ohne große Spuren hinter sich zu lassen. Ja, früher... Heutzutage aber, in den Zeiten der Genmodifizierung können die Folgen einer Mode beständig sein und die Welt für immer verändern. Wollen wir das in diesem Fall?

Es gibt in diesen (post)modernen  Zeiten auch wieder trojanische Pferde. Heute wie damals werden sie von der Politik angesetzt, um vom Wesentlichen abzulenken und Schlachten zu gewinnen.

Gluten ist eines der trojanischen Pferde der EU-Agrar- und Ernährungspolitik: Während man uns mit dieser Nebensächlichkeit beschäftigt, drücken die EU-Staaten  hinter geschlossenen Türen das ungeliebte TTIP-Abkommen durch und schlagen sogar dabei politisches Kapital heraus, indem sie uns beweisen, dass sie sich um uns kümmern.
Oh yes, they care!

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14. Oktober 2015 3 14 /10 /Oktober /2015 21:43

 

RINGEL - JAZZ
mit Barbara Bernt und Jochen Schott

Die Situation - Künstler unterwegs, eine auch uns nicht unvertraute
Situation. Künstlerleben - der Spagat zwischen Rampenlicht
und Backstage, zwischen Lebenslust und Verzicht, zwischen
erfüllenden Genüssen und verzehrender Sehnsucht, zwischen Hotel und Bahnhof. Die Vielfalt von Ringelnatz’ Werk spiegelt genau diese Gegensätze wieder.
Hans Bötticher – alias Joachim Ringelnatz kannte die Welt,
er schaute genau hin, auf die Welt und in sich hinein, auf kleinste und größere Begebenheiten. Seine Beobachtungen lassen Empathie, Intelligenz, Humor – oft schwarzen – aber doch immer wieder Optimismus erkennen.

Die Texte - Ringelnatz, hauptsächlich aus seinem 1927 erschienenen Buch «Reisebriefe eines Artisten».

 

Rezitation: Barbara Bernt
Musik: Jochen Schott

Einlass: 19 Uhr, Essen ab 19Uhr30, Programmbeginn 21 Uhr.
Anmeldung unter lorettapetti@aol.com oder 0711 6494804 (AB)

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28. September 2015 1 28 /09 /September /2015 09:42
Diese Woche in der Römerstraße 8

Mi. 30.09.15

PastaCantoPiano

Simone Jackel
Michael Spors

Die Mezzosopranistin Simone Jackel verwöhnt Sie mit verträumten Balladen und verruchten Chansons. Mit ihrem Pianisten Michael Spors interpretiert sie bekannte Melodien aus Swing, Jazz, Musical und Film ganz neu und ist immer wieder für Überraschungen gut….

Simone Jackel und Michael Spors, auch bekannt durch die Musikkabarettgruppe Fun Fatal, laden Sie in der legeren Atmosphäre der Kulturgarage zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein.

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder unter 0711 6494804 (AB)

 

 

 

Do. 1.10.15                                                                                            jazzenuschmatzenthumbnail2                                                                                 

JAZZEN UND SCHMAzZen

Martin Wiedmann – Gitarre                                                                   
Markus Bodenseh - Kontrabass
Roland Weber - Vibraphon

 

Einlass 19.00 Uhr, Essen ab 19.30 Uhr, Programm 21.00Uhr

Anmeldung erforderlich: lorettapetti@aol.com oder
0711 6494804 (AB)

 

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