Durch Loretta Petti
Von der Ebene aus suchten sich die
Vermesser markante Punkte im Bergland,
an denen sie Triangulationspunkte einrichten
konnten, von denen aus sich wiederum
weitere Markierungen in der Landschaft
darunter anvisieren ließen. Während der
Dauer ihrer Arbeiten von Bergeshöhen aus
konnten sie überdies die Sterne beobachten und
waren somit in der Lage, durch die zeitliche
Einordnung astronomischer Phänomene,
die geografische Länge und Breite ihres
Triangulationspunktes und ihre Position in
Bezug auf andere Orte anzugeben. Auf unserem Bild nimmt einer der Vermesser die Zeit von einer Pendeluhr in einem Bildstock, während sein Kollege ein Kloster in der Ebene anvisiert. Der Dritte im Bunde steht auf einem Berg auf der anderen Seite des Tals und peilt dasselbe Kloster an, um die beiden Messstationen miteinander zu verknüpfen. César-Francois Cassini de Thury (1744) – aus Paul Murdin, Die Kartenmacher.
Beim ersten Architekturmenu dieses Jahres am nächsten Dienstag (26.01.) geht es um das Messen.
Zu Lorettas feinem Essen gibt es informative und literarische Texte rund um den Trigonometrischen Punkt (–u.a. aus Hanns-Josef Ortheils Roman „Abschied von den Kriegsteilnehmern“) gelesen von Robert - und mit aktuellem Wissen ergänzt von der Vermessungsingenieurin Birgit Karger, die an diesem Abend unser Gast sein wird.
Ansonsten alles wie immer:
ALIMENTARI DA LORETTA
Römerstraße 8 / 70178 Stuttgart
Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 6,50 € / Anmeldung erforderlich:
0711-6019075 (AB) oder unter:
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