Durch Loretta Petti
„Der Tod schreibt Geschichte“ ist betitelt der ArtikeI von Armin Käfer in der SZ von heute (S.8, Die Brücke zur Welt) über die Seuchen in der Geschichte der Menschheit. Daran haben wir alle schon gedacht: Corona Virus eine Seuche wie die Pest der Vergangenheit? Aber (und das ist keine rhetorische Frage) inwieweit ist Corona tödlich?
Borrelli, Chef des Katastrophenschutzes in Italien gestern 20.3. um 18 Uhr (http://www.salute.gov.it/portale/nuovocoronavirus/dettaglioVideoNuovoCoronavirus.jsp?lingua=italiano&menu=multimedia&p=video&id=2086):
„...627 nuovi deceduti e voglio ricordare che questi sono deceduti con il corona virus e non per il corona virus. / 627 neue Gestorbene und dabei erinnere ich daran, dass diese mit Corona Virus und nicht wegen Corona Virus gestorben sind.“
Prof R. Bernabei, ordinario di geriatria della Sapienza: „… Nach der Untersuchung des Istituto Superiore della Sanità (ISS) über die ersten 355 Tote, hatten 3 davon (0,8%) keine andere Krankheit, alle anderen hatten 3 Nebenerkrankungen.“
Das sollte vielleicht betont werden: Für die größte Mehrheit von uns geht es nicht um Leben oder Tod. Es geht darum, das Zusammenbrechen des Gesundheitssystems zu vermeiden. Denn letzteres viel mehr als Corona könnte für viele tödlich sein.
Schluss des Artikels von A. Käfer: „Die Krise ist der Moment, in der autoritäre Maßnahmen angezeigt scheinen. Autoritäres Regieren entwickelt eine neue Faszination. Die Zeiten, die wir gerade durchleben, bergen mehr als bloß gesundheitliche Risiken. Uns allen wäre Resilienz zu wünschen, Widerstandskraft – in jeglicher Hinsicht“.
In diesem Zusammenhang lest bitte den Artikel auf Seite 4 der SZ „Gesichtserkennung und Handyortung gegen Corona“ und bittebitte Yuval Noah Harari,The world after coronavirus (https://www.ft.com/content/19d90308-6858-11ea-a3c9-1fe6fedcca75).
Daran müssten wir denken, darüber müssten wir reden und nicht über Klopapier!
Kopf hoch, Augen auf! Andrà tutto bene
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