Durch Loretta Petti
An diesem Wochenende war die Emilia Romagna an der Reihe und mein Planungspartner war Cesare vom Italienischen Kulturinstitut. Cesare ist immer sehr kollaborativ, brainstormt gerne und dabei bringt eine naive Begeisterung ans Licht, die ich mag. Genußmensch. Er auch.
Emilia Romagna, also. Als Erstes fallen uns selbstverständlich die Tortellini ein. Gleich danach die Lasagne. Nanu, nichts neues. Können wir trotzdem machen. Aber schon bekannt. Zu bekannt. Mal `was anderes? Kürbis. Tortellini mit Kürbisfüllung. Nein, zu schwierig, zuviel Arbeit, mache ich nicht. Na dann Kürbiscannelloni. Könnte man machen. "Meine Muttter macht sie so..." Erzählt Cesare. Und somit ist die neue Herausforderung für mich da. Bei uns in der Toskana kennt man zwar Kürbisse, ich kann mich aber an kein Gericht mit ihnen erinnern. Nur Kürbiskerne werden getrocknet und genascht.
Cesare bietet an, die Kürbisse aus Italien zu bringen, weil man hier die Sorte nicht findet. Tatsächlich kommt er ein Paar Tage später aus Italien zurück mit zwei riesigen Taschen in der Hand. Drinnen gibt es große graue und kleinere grünorange Kürbisse.
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