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Dreck, Lärm, Staub und Strafzetteln

Da wo der Lastwagen steht dürfte ich morgens halten, um meine Arbeit (d.h. laden u. entladen, da mein Restaurant direkt gegenüber ist) abzuwickeln. Heute morgen war der Platz sehr sehr besetzt: Gartenarbeiten (der übliche jährliche Kahlschlag an den 2 Bäumen auf dem Platz) wurden vorgenommen  und das Tiefbauamt gräbt aus.
Mit Dreck, Lärm und Staub können wir zeitweise zusammenleben, damit Stuttgart schöner als Berlin bleibt. Umsatzverluste nehmen wir auch im Kauf, warum denn nicht? Dass man dafür aber auch mit Strafzetteln belohnt wird, stärkt die Motivation sicher nicht. Viel mehr sagt eine solche Vorgehensweise einiges über die Leitkultur aus, wonach die Arbeit der Verkehrskontrolle sich richtet: Geldmacherei und Rücksichtslosigkeit. Und ich dachte, die Verkehrsbehörde sei Teil des öffentlichen Dienstes. Nun, Dienst heißt in meiner Sprache servizio, service und nicht Schikane. 
Meinen Wagen, den weißen kleinen Laster auf dem Bild, habe ich heute nur so und da halten können. Ergebnis war die Verwarnung 505.55.967301.8. Das heißt 15 Euro.
 
Ob Stuttgart schöner als Berlin ist, weiß ich nicht. In der Rücksichtslosigkeit gegenüber den kleinen (in meinem Fall) und großen (siehe Volksabstimmung Stuttgart 21) Belangen und Wünschen ihrer Bürger ist die(se) Stadt unschlagbar. Meine ich.

Wednesday, April 23, 2008
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