Durch Loretta Petti
War vor einigen Tagen (etwa zum 3. Mal in meinem Leben, ich gehe sehr selten dahin, denn der Bau und die Höfe der LB erinnern mich so sehr an die schlechte italienische faschistische Architektur, dass es mir übel wird) in der Gegend hinter dem Bahnhof, Mailänder Platz oder so… Auf der Suche nach einem Parkplatz. Von der Ferne sehe ich die Baustelle der sogenannten Pariser Höfe (was für ein Name! Sehnsüchte erweckt er!): Da entstehen Geschäfte, Wohnungen und Parkhaus, der weniger umstrittene Teil von Stuttgart 21.
Von der Ferne gesehen Glas und Beton, langweilige Baukästen, wie immer und überall in Stuttgart, das hohe Lied der Anonymität und Entfremdung. Wer soll da wohnen? Fragt man sich. Wo bleibt die zukunftsweisende, aufregende, nachhaltige Modellbauweise, die die Stadt uns mit S21 verspricht? Daran kann man es schon sehen, was auf uns wartet. Die Pariser Höfe sollte man sich anschauen! Weil man hier konkret feststellen kann, was aus den durch Untergrundbahnhof freiwerdenden Flächen werden soll.
Das allein ist schon Grund genug um JA ZUM AUSSTIEG zu sagen.
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