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Wintergemüse


Winter, endlich war es wieder Winter! So kriegt man Mut und hält man konsequenter an den guten winterlichen Vorsätzen . Auch in der Küche.
Hartnäckig habe ich immer behauptet, saisonal kochen zu wollen. Aber dann  auch wirklich so gekocht? ... Und die Zucchini im Winter? Die Auberginen? Die Tomaten, die höchstens nach Wasser schmecken?
„In Süditalien wachsen die Zucchini das ganze Jahr durch!“ Sagte mein (ex)Koch. „Klimawandel!“ erwiderte ich grimmig. Und: „Ich würde soooo gerne nicht mitmachen.“
Dieser wirklicher Winter hat mir nun den Mut dazu gegeben. Zucchini? Fast komplett abgeschafft. Tomaten? Nix mehr, höchstens etwas von den superteuren Kirschtomaten, die einzigen die nach etwas schmecken. Auberginen? Kaum noch. Paprika? Höchstens ein  Paar und nur wegen der Farbe.
Statt dessen kochen wir in diesem Winter: Mangold (bekannt), Spinat (bekannt), Fenchel (bekannt), Erbette (unbekannt?), Catalogna oder Cimata oder Puntarelle (findet ihr in diesem Blog, 3.6.2009), Karden (unbekannt?), Wirsing (bekannt), Cavolo nero (unbekannt).
Jaja, der Winter hat auch sein Gemüse. Einiges ist noch nicht in Deutschland angekommen, in Italien aber sehr verbreitet. Gott sei dank haben wir unseren LieblingsItalienimporteur, der mit viel Gelduld uns/mich ernst nimmt: Er bringt aus Italien, was ich mir wünsche oder mindestens... strengt er sich an.
So können wir euch die hier seltenen Wintergemüsen zeigen, erklären, kochen, servieren. Das nächste Gemüse, das wir euch servieren heißt cardi oder in Mittelitalien auch gobbi. Neugierig?
Fortsetzung folgt!


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