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Apropos Stadtplanung...

 

Renato Nicolini, selber Architekt, war als assessore alla cultura (in etwa einem  Kulturbürgermeister in Deutschland entsprechend) bei der Stadt Rom sehr bekannt geworden. Es war die Zeit der "roten Stadtverwaltungen", als die Kommunistische Partei in den 70er Jahren die  größten Städte „erobert“ hatte und durfte u.a. auch Rom, die capitale, regieren. Nicolini gründete damals die „estate romana“ und wurde somit die Leitfigur für viele ähnliche kulturelle events in ganz Italien.

Nun ist die große Saison der „linken Gemeinden“ schon längst vorbei und Rom hat heutzutage einen neofaschistischen Oberbürgemeister, Alemanno.

Anfangs April hat Alemanno einige unter den bekanntesten Architekten (Fuksas, Renzo Piano, Portoghesi, Meier, Calatrava, Ricky Burdett, Peter Calthorpe) zu einer Tagung über die Entwicklung der Hauptstadt eingeladen.

So hat Nicolini sich in der Zeitung Il Manifesto (www.ilmanifesto.it) vom 10. April zu Wort gemeldet. Wir zitieren auf Italienisch:

„Perché il comune di Roma ha riunito archistar…   per parlare del futuro di Roma? In un presente predisposto al servilismo nei confronti del potere, abbiamo così perso l’abitudine al progetto  da confondere i ruoli. Il futuro delle città non si può certo delegare al firmamento degli architetti. Questi possono dare forma a un’idea di città, che però nasce da scelte che sono di esclusiva pertinenza dei cittadini attraverso le forme della democrazia”.

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