Durch Loretta Petti
Da sind sie.
Ich koche sie gerne, weil sie mich (wieder!) an meine Kindheit erinnern. In der Toskana heißen sie Gobbi (die Buckligen) und waren/sind in jedem Gemüsegarten neben den Carciofi (Artischocken) zu finden .
Karden auf Deutsch oder auch Artischockengemüse. Die Pflanzen sehen in der Tat der Artischocke sehr ähnlich aus, schmecken ziemlich bitter, sind entweder grün-silbrig oder weiß.
Auch wegen ihres bitteren Geschmacks sollte man die Blätter sorgfältig abmachen (weil zu bitter, vor allem die an der Spitze), die Stiele in fingerlange Stücke schneiden, gleich in eine Schüssel mit kaltem Wasser und Zitronensaft hineintun (sonst wird das Gemüse braun, genau so wie die Artischocken) und mindestens 10 Minuten drinnen lassen.
Die Cardi werden dann ca. 20 Minuten in einem Topf mit kochendem Wasser und etwas Salz gegart (vor dem Kochen habe ich sie kurz unter laufendem Wasser gehalten, so daß das Bittere noch ein Mal „weg“ gewaschen wird). Nach dieser ersten Kochstufe sollten die Cardi noch knackig sein und leicht bitter schmecken.
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